Thomas Alder,

Jugendfestival Reformaction in Genf

Reformactio<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>jugendarbeit-evang-tg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>9</div><div class='bid' style='display:none;'>98</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Über 500 Jugendliche aus der Thurgauer Landeskirche nahmen am Jugendfestival Reformaction in Genf teil. Nach Bern und Waadt war die Thurgauer Delegation somit die dritt grösste. Insgesamt waren über 4700 Jugendliche und Leitungspersonen aus der ganzen Schweiz am Anlass dabei.
Das Programm des Anlasses war aufgeteilt in fünf einzelne, klar abgegrenzte Teilveranstaltungen. So bekam das Festival eine grosse Breite, wobei die einzelnen Teile
trotzdem in sich einheitlich und stimmig blieben.
Am Freitagabend wurde in verschiedenen Kirchen der Genfer Altstadt mit einer Taizé Feier begonnen. Anschliessend fand im Parc des Bastions beim Reformationsdenkmal eine multimediale Inszenierung statt, bei der das Thema der Reformation aufgegriffen wurde und auf jugendgerechte Weise in die heutige Zeit übertragen wurde. Für viele Teilnehmende war dies ein erster Höhepunkt des Anlasses. Am Samstagmorgen konnten die Jugendlichen zwischen rund 40 Workshops wählen. Diese reichten von einem Besuch beim CERN über Hip-Hop-Tanz bis zu Apologetik. Am Nachmittag wurde es dann lauter. Die Teilnehmer versammelten sich im Genfer Hallenstadion „Arena“ mit Bands, Interviews, Hiphop und Predigt. Das Programm der Grossveranstaltung war ausserordentlich kreativ, professionell und jugendgerecht orchestriert. Die Jugendlichen wurden aufgefordert, nicht einfach Konsumenten zu sein, sondern selber etwas zu bewegen. Sie konnten für verschiedene ihnen wichtige Themen des Lebens und Glaubens Farbe bekennen. Als Zeichen dieses ‚Farbebekennens‘ konnten sie ein Selfie machen. Dieses wurde dann an der Grossleinwand auf ein virtuelles ‚Kirchenfenster‘ projiziert. Dieses Kirchenfenster, mit Hunderten von Gesichtern von jungen Menschen, wurde für mich zum Symbol. Diese Jugendlichen sind das ‚Kirchenfenster‘, durch das Gott sein Licht mit all seinen Farben in diese Welt hineinscheinen lässt.“ Der Samstagabend wurde als Nacht der Begegnung gestaltet. So konnten die Jugendlichen aus einer grossen Vielfalt von Angeboten wählen. Von Konzerten über ein Unihockeyturnier, einer „Silent Disco“ bis zu Theaterbesuchen war alles möglich.
Am Sonntag endete das Festival mit einem reformierten Gottesdienst, der von TV SRF übertragen wurde.
Autor: Thomas Alder     Bereitgestellt: 20.12.2017