Thomas Alder,

Von den konfirmierten Fledermäusen, die im Kirchturm geblieben sind…

Reformaction<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>jugendarbeit-evang-tg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>9</div><div class='bid' style='display:none;'>99</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Der Witz von den Fledermäusen, die den Kirchturm trotz aller Bemühungen nicht verlassen wollten, bis ein Pfarrer auf die Idee kam, diese zu konfirmieren, ist mittlerweile ziemlich verstaubt. Leider hat aber die Aussage des Witzes nichts an ihrer Brisanz verloren. Gibt es überhaupt noch Kirchgemeinden, mit einer erfolgreichen Arbeit mit jungen Erwachsenen?
Die Arbeit unter jungen Erwachsenen ist erfahrungsgemäss eine der anspruchsvollsten in der kirchlichen Arbeit. Menschen dieses Alters sind in der Regel nicht an einen bestimmten Wohnort gebunden. Oft bildet das elterliche Zuhause in dieser Zeit noch eine Basis, von der aus die Welt entdeckt wird: Ein halbes Jahr ein Ausland Semester, ein Jahr in einer WG in einem anderen Kanton, eine Beziehung zu einem Menschen weit weg von Zuhause. Diese Inkonstanz bringt viele Herausforderungen für eine Kirche mit. Aus Sicht der Kirchen wird diese oft als Unverbindlichkeit interpretiert.

Trotzdem gibt es Gemeinden, denen es gelingt, eine attraktive Arbeit unter jungen Erwachsenen zu haben. Gibt es so etwas, wie gemeinsame „Erfolgsfaktoren“, die bei diesen Gemeinden zu finden sind?
Das Ziel dieser Umfrage war es, nach diesen „Erfolgsfaktoren“ zu suchen und daraus für Kirchgemeinden der evang. Landeskirche des Kantons Thurgau Thesen zu formulieren. Dass diese Thesen etwas pointiert formuliert wurden, ist durchaus gewollt...
Bereitgestellt: 04.02.2019     Besuche: 44 Monat